Wissenswertes zu Bienen, Honig, Imkerei und mehr ...

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1. Spitzenqualität - auch ohne Bio-Siegel

 

Für die Zertifizierung als Bio-Imkerei gibt es in der EG-ÖKO-Verordnung viele gesetzliche Vorgaben für die Bienenhaltung.

 Aus Liebe zu meinen Bienen und einer gesunden Lebensweise halte ich diese Vorschriften alle ein!

 Um die bestmöglichen Lebens- und Entwicklungsbedingungen für meine Bienen zu schaffen und reinsten Honig zu ernten, brauche ich jedoch keine kostenintensive Mitgliedschaft in Bio-Verbänden, stete Kontrollen und viel Papier in Ordnern.

Der erhebliche Kostenfaktor für den Erhalt der Zertifizierung schlägt sich nicht zuletzt in höheren Preisen für Bio-Honige nieder.

Zeit und Geld investiere ich in meine Tiere und ihre optimale Versorgung. Das bringt gesunde Bienenvölker und

gesunden Honig, für dessen höchste Qualität ich garantiere.

Transparenz für meine Kunden ist mir wichtig und schafft Sicherheit beim Verbraucher.

Regionale Lebensmittel werden mehr und mehr geschätzt, genau wie das Gespräch mit dem direkten Erzeuger.

Fragen Sie mich gern!

 

2. Das Besondere an Imkerhonig

 

Honig direkt vom Imker/der Imkerin bedeutet Abwechslung, vielfältige Geschmacksnuancen von Honigjahr zu Honigjahr, von Sammelgebiet zu Sammelgebiet und je nach Blütenangebot, Wetter, Standort und Bienenvolk. Ein fester Geschmacksstandard existiert bei diesem feinen Naturprodukt nicht. Imkerhonig ist immer wieder etwas anders in Farbe, Konsistenz, Duft und Aroma - ein Genußspiegel unserer direkten Natur.

 

Der Honigverbrauch Deutschlands wird nur zu 20% duch deutschen Honig gedeckt, also im eigenen Land produziert.

Der Rest wird aus ca. 35 Ländern innerhalb und außerhalb der Europäischen Union importiert, hauptsächlich aus Argentinien, Mexiko, Uruguay, China und Chile .
So kommt es dazu, daß Honig bei deutschen Imkern einige Zeit nach der Ernte ausverkauft ist.

 

Honig direkt vom Erzeuger, dem Imker aus der Region, ist ein sehr gefragtes Lebensmittel.

  • Mit dem Kauf von regionalem Imkerhonig unterstützen Sie unsere heimische Natur und wissen genau              was Sie essen, wie der Honig gewonnen wird und woher er stammt.
  • Sie vermeiden zugleich lange, ökologisch bedenkliche Transporte, die auch zu Qualitätseinbußen durch heiße Lagerung führen können.

Honig kann man importieren, Bestäubungsleistung jedoch nicht!

 

Honige als Massenware im Discount-Geschäft sind größtenteils aus dem fernen Ausland importiert und gemischt,

um immer gleichen Geschmack und gleiche Konsistenz zu erreichen. Gleichförmigkeit ist dort gefragt, nicht besondere Geschmackserlebnisse. Auf dem Etikett ist zu lesen "aus EU-und Nicht-EU-Ländern". Dies ist gleichbedeutend mit

"von irgendwo auf der Welt"!

Verdienen tun dabei meist die großen Honig verarbeitenden Betriebe, nicht die einzelnen kleinen Imker in den Herkunftsländern. Der Discounter-Honig wird zudem in großen Anlagen gefiltert. Der wertvolle Pollen, welcher einem Honig sein Gesicht verleiht, wird herausgefiltert, damit der Honig langsamer kristallisiert und eine klare Farbe erhält. Eine Qualitätseinbuße, denn Blütenpollen sind sehr gesund und werden ja auch als Einzelprodukt viel gekauft.

 

Auch ist es bei ausländischem Honig möglich, daß auch Nektar von gentechnisch veränderten Pflanzen wie zum Beispiel Gensoja, oder Genraps von den Bienen gesammelt wurde. Ein Fakt den jeder für sich selbst bedenken muß.

Die Mengen sollen so gering sein, daß sie nicht deklariert werden müssen.

Nicht zu verachten sind auch die deutschen strengen Vorschriften zur Gewinnung des Lebensmittels Honig

im Vergleich zu beispielsweise Drittweltländern!

 

Es gibt große Unterschiede in der Gesetzeslage für den Einsatz von Medikamenten zur Behandlung von Bienenvölkern und natürlich sehr unterschiedliche Betriebsweisen.

Viele Medikamente sind in Deutschland verboten, aus gutem Grund!

Honig ist daher nicht gleich Honig! Ein klarer Unterschied, den man schmeckt.

 

3. Bestäubung gewünscht? Die wertvolle Bestäubungsleistung der Honigbienen

Apfelbaumbestäubung
Apfelbaumbestäubung

Von größter Wichtigkeit und unersetzlich für unsere Pflanzenvielfalt ist die

hocheffiziente Bestäubungsarbeit der Honigbienen.

Wie schon beschrieben, kann Bestäubung nicht aus dem Ausland importiert werden, sollten bei uns nicht genug Honigbienen für die Bestäubung zur Verfügung stehen. Diesen Umstand bedenkt man häufig nicht.

Bequemes Einkaufen und jederzeit volle Verfügbarkeit aller Lebensmittel ist heute Gewohnheit. Auf den Wochenmärkten und in Geschäften sähe es allerdings ziemlich leer aus, wenn Honigbienen nicht für die zuverlässige und bedeutsame Bestäubung des Obst-und Gemüseanbaus sorgen würden.

Der Kunde möchte heutzutage schönes, gleichförmiges, wohlschmeckendes und optisch ansprechendes Obst und Gemüse kaufen. Dieser hohe Standard an Qualitätsmerkmalen in Gestalt, Geschmack, Gewicht und Lagerfähigkeit kann nur durch die Bestäubung von Honigbienen erreicht werden. Ganz maßgeblich macht sich dies an den Erntemengen bemerkbar. Dies zeigten zahlreiche Studien weltweit.

 

Zu 85% hängen deutsche Landwirtschaftserträge von Honigbienenbestäubung ab!

Insektenbestäubung wird in Euro auf 150 Milliarden jährlich gesehen!

 

Die Landwirte wissen das und bitten Imker, ihre Bienenvölker zur Blütezeit zu ihnen bringen. Der Imker erntet zumeist gar keinen Honig von den Bestäubungsvölkern. Es geht dann um das Angebot einer Dienstleistung und diese wird in Form einer Bestäubungsvergütung bezahlt. So wird der Imker für den entgangenen Honigertrag zum kleinen Teil entschädigt.

Ein Obstbauer erntet beispeilsweise mit Honigbienenbestäubung 89% mehr Birnen, 63% mehr Äpfel

und 62% mehr Kirschen im Jahr! Gern können auch private Obstgartenbesitzer, Kleingartenvereine, oder Dorfgemeinschaften dieses Dienstleistungsangebot wahrnehmen.

 

Die Bestäubung von Wildpflanzen durch Honigbienen hat eine unermeßlich große Bedeutung für unsere Natur,

nämlich weit über 50%.

Honigbienen springen auch anstelle von anderen Bestäubungsinsekten ein, die durch schlechte Lebensbedingungen selten werden, oder aussterben.

Durch ihre staatenbildende, hohe Individuenzahl, ihre blütentreue Sammeltätigkeit und die komplexen Kommunikationsfähigkeiten, stellen Honigbienen als Bestäubungsexpertinnen einen Eckpfeiler zum

Erhalt der Biodiversität dar.

 

4. So bearbeite ich meinen Honig

 

Honig wird von den Bienen in perfekter Qualität erzeugt. Als Imkerin ist es mein hohes Ziel dieses Qualitätsprodukt so  sorgsam,  geschützt und direkt ins Glas zu bringen wie nur möglich.

Ich schleudere ihn mit größter Sorgfalt, unter hyghienisch reinsten Bedingungen. Je nach Sorte wird mein Honig danach gerührt oder direkt in Gläser abgefüllt.

Dies erfordert viel Vorbereitung, denn alles was mit dem Honig in Kontakt kommt, ebenso wie die Räumlichkeiten in denen die Ernte stattfindet, werden akribisch direkt vor der Schleuderung gereinigt. Für die Bearbeitung von Honig gelten alle strengen Vorschriften für die Verarbeitung von Lebensmitteln , Überprüfungen durch die Lebensmittelkontrolle kann jederzeit unangekündigt stattfinden.

Spezielle gesetzliche Vorschriften gibt es für Honig zusätzlich in der Honigverordnung (HonigV)

vom Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft,

die streng eingehalten werden müssen.

So können Sie sicher sein ein gesundes, unbehandeltes  Naturprodukt zu genießen.

 

Um Honig richtig und schonend ernten zu können, ist ein großes Wissen über Honig notwendig. Jeder gute Imker legt dafür eine Prüfung nach einer speziellen Honigschulung ab.

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

Bescheinigung des Gesundheitsamtes für die Bearbeitung von Lebensmitteln nach § 43 Abs. 1, 2, 4, 5 Infekt.schutzges..

(Zum Vergrößern bitte anklicken)

 


5. Die wertvollen Inhaltsstoffe des Honigs

 

Bienenhonig besteht aus über 200 verschiedenen Inhaltsstoffen, je nach Honigsorte, Sammelgebiet und Jahreszeit

in sehr unterschiedlichen Zusammensetzungen.

Hauptinhaltsstoffe sind:

  • Kohlenhydrate (z.B. Traubenzucker und Fruchtzucker) - geben dem Körper Antrieb und Energie
  • Enzyme - sie produzieren antibakterielle Stoffe
  • Mineralstoffe (Magnesium, Natrium, Calcium, Phosphor, Schwefel, Eisen, Kalium) - stärken Nervensystem und Muskeln
  • Vitamine (Vitamin C, B1, B2, B6 und Vitamin H, Phantothensäure, Niacin, Folsäure)
  • Spurenelemente  (Eisen, Selen, Mangan, Kupfer und Zink) - sie sind wichtig für das Immunsystem
  • Organische Säuren (z.B. Milchsäure, Essigsäure, Ameisensäure, Apfelsäure, Oxalsäure und Zitronensäure)
  • Aminosäuren - sie sind wichtig für den Stoffwechsel
  • ca. 120 aromawirksame Stoffe aus der Natur wie ätherischen Öle
  • außerdem Proteine (Eiweiß), Karotin, Flavonoide, Fermente, Pollen, Wasser

Honig enthält überaus viele gesunde Stoffe, von denen etliche lebensnotwendig sind.

Honig wird nicht umsonst seit Jahrtausenden als Heilmittel verwendet.

In unserer modernen Zeit wird Honig in der Kosmetik und der Apitherapie eingesetzt.

 

6. Kaltgeschleudert? - Selbstverständlich!

 

Der Begriff taucht immer wieder auf. Er stammt noch aus einer Zeit vor der Erfindung der Honigschleuder.

Honig wird heutzutage nie über Stocktemperatur erwärmt, beziehungsweise gar nicht.

Der Zusatz "kaltgeschleudert" darf daher seit der Aktualisierung der Honigverordnung 2004 nicht mehr verwendet werden

und wird somit auf neuen Honigetiketten nicht mehr abgedruckt.

 

7. Wie lagert man Honig am besten?

 

Wird Honig richtig aufbewahrt, so ist er fast unbegrenzt haltbar. 

Honig nimmt sehr leicht Feuchtigkeit und Gerüche aus der Umgebung auf. Daher sollte er in gut verschlossenen Gläsern möglichst kühl (bei idealerweise ca. 15°C), trocken und dunkel an einem geruchsneutralen Ort gelagert werden.

 

8. Mindestens haltbar bis:

 

Imker sind in Deutschland per Gesetz dazu verpflichtet ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben.

Bitte entsorgen Sie aber keinesfalls blindlings wertvollen Honig nach Ablauf des angebenen Datums!

Honig ist sehr lange haltbar und kann bei guter Lagerung noch viele Jahre nach Ablauf genossen werden.

Der älteste, jemals gefundene Honig war über 3000 Jahre alt und nach wie vor genießbar!

Da die wertvollen Inhaltstoffe im Honig mit der Zeit abnehmen können (ähnlich dem Aroma in Gewürzen),

empfehle ich jedoch Honig innerhalb eines Jahres zu verbrauchen.

 

9. Naturbelassener Honig wird früher oder später fest

 

Naturreiner, guter Imkerhonig wird früher oder später fest, das heißt er kristallisiert.

Das ist die ganz natürliche, physikalische Veränderung  von Honig. Dieser Vorganz wird durch folgende Faktoren bestimmt:

Konzentration der einzelnen Zuckerarten, das Zuckerspektrum, den Anteil an Kristallisationsansätzen,

der Temperatur und des Wassergehaltes.

Helle Honige, wie der Rapshonig, kristallisieren bereits nach einigen Tagen, weil sie einen hohen Anteil

an Traubenzucker enthalten.

Dunklere Honige, wie der Sommerhonig, bleiben sehr lange flüssig, da sie einen höheren Fruchtzuckeranteil  aufweisen.

Sie können auf Wunsch kristallisierten Honig im Wasserbad behutsam bei maximal 40°C wieder verflüssigen.

 

10. Weiße Kristalle/Spuren an Glaswand oder auf dem Honig

 

Diese rein optische Veränderung der Honigkristalle,  fachlich die so genannte "Blütenbildung",

ist ein Qualitätsmerkmal für besonders trockenen und damit sehr haltbaren Honig.

Keinesfall stellt dies eine Minderung der Honigqualität dar.

Je weniger Wasseranteil im Honig besteht, desto länger ist seine Lagerfähigkeit. Honigsorten kristallisieren wie oben beschrieben sehr unterschiedlich, je nach Zusammensetzung. Dies ist der ganz natürliche Vorgang und

geschieht früher oder später.

Naturbelassene, unbehandelte Honige können manchmal diese "Blütenbildung" entwickeln. Hier bringt auf Wunsch leichtes Erwärmen im Wasserbad bei maximal 40°C wieder ein einheitliches Bild.

 

11. Erstaunliche Fakten über Bienen

Wie erstaunlich, daß ...

 

  • 10 Bienen 1 Gramm wiegen
  • eine Biene 30 km/h schnell fliegen kann
  • eine Honigbiene zwischen Bienenstock und Nektarquelle bis zu 10 km zurücklegen kann
  • eine Biene in ihrem Leben 8.000km fliegt
  • eine Biene in der Sekunde bis 350 Bilder sehen kann, der Mensch nur 25 Bilder
  • 1 kg Honig die Lebensarbeit von 350 bis 400 Bienen darstellt
  • eine Biene für 500g Honig 3 Mal um die Erde fliegen müsste
  • es für 1 kg Honig ca. 900 000 bis 6 Millionen Blütenbesuche bedarf
  • die Bienen 2,5 kg Nektar für 500g Honig sammeln müssen
  • ein Bienenvolk pro Jahr ca. 70 kg Honig zur Energieversorgung                                                                           und ca. 25 kg Pollen zur Eiweißversorgung braucht
  • ein Bienenvolk im Jahr 3 bis 4 kg Wachs produzieren kann
  • ein Bienenvolk im Sommer ca. 50.000 Individuen umfaßt und im Winter ca. 9.000
  • es ein Drittel unserer Nahrung ohne Bienen nicht gäbe
  • die Winterbiene 2 bis 6 Monate alt wird
  • die Bienen des Sommers 2 bis 3 Wochen leben
  • eine Königin 3 bis 4 Jahre alt werden kann
  • eine Königin im Sommer 2.000 Eier und mehr pro Tag legen kann
  • 2.000 Eier ebenso viel wiegen wie eine Königin
  • 5.000 Eier 1 Gramm wiegen
  • jedes befruchtete Ei und jede noch nicht 3 Tage alte Arbeiterinnenlarve zu einer Königin werden kann
  • eine Bienenlarve 2.000 Pflegebesuche bekommt
  • eine Bienenlarve nach 6 Tagen ihr Anfangsgewicht um das 500-fache vermehrt hat
    (Vergleichsweise müsste ein menschliches Baby in 6 Tagen 32 Zentner wiegen)
  • 300.000 Blütenstaubkörner der kleinsten Art für 1 Gramm Pollen nötig sind
  • aus befruchteten Eiern weibliche Bienen und aus unbefruchteten Eiern männliche Bienen entstehen
  • die Bienen in Ihrer Wintertraube eine Temperatur von 20 bis 35 °C auch bei Minusgraden aufrechterhalten

12. Gelée Royale biete ich aus ethischer Überzeugung nicht an

 

Gelée Royale biete ich nicht an. Dieser konzentrierte Stoff wird von den Bienen als Futter für die heranwachsenden Königinnen produziert. Das in Deutschland angebotene Gelée Royale wird hauptsächlich aus China importiert.

Nur sehr wenige spezialisierte Imkereien in Deutschland stellen dieses Produkt selbst her.

Die Gewinnung von Gelée Royale bedeutet eine hochgradige Streßsituation für das Bienenvolk und stört in massiver Weise das Volksgleichgewicht. Streß bedeutet Anfälligkeit für Krankheiten und die Art der Produktion stellt meiner Meinung nach  eine Ausbeutung der Tiere dar und ist ethisch nicht vertretbar! 

Da ich meine Bienen naturnah, ökologisch nachhaltig und wertschätzend halte,

kommt für mich die Gewinnung von Gelée Royale nicht in Frage.

Gelée Royale kann durch seine hochkonzentrierte Zusammensetzung von Aminosäuren und Proteinen zu schweren allergischen Reaktionenn führen und wird in Arzneimitteln nicht oder kaum mehr verwendet.

 

13. Honig für Kleinkinder ab 12 Monaten

 

Kleinkinder unter einem Jahr können noch nicht alle Lebensmittel gut vertragen und verdauen. Honig als naturreines, unbehandeltes Lebensmittel sollte Kindern erst ab einem Alter von 12 Monaten gegeben werden.

Erst ab diesem Zeitpunkt ist die Dramflora stabil und soweit ausgereift, um Rohkost und Honig problemlos verarbeiten zu können.

 

14. Kein Jakobskreuzkraut im Honig

 

Jakobskreuzkraut ist immer wieder im Gespräch, denn es enthält das natürliche Pflanzengift Pyrrolizidinalkaloid,

abgekürzt PA. Tests haben gezeigt, daß nur sehr wenige Honige diese Stoffe enthalten und nur in geringen Mengen.

Jakobskreuzkraut blüht relativ spät ab August.

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich meinen Honig bereits geerntet.

So tragen meine Bienen keinen Nektar von diesen Pflanzen ein.

Zudem suche ich genau die Standorte für meine Tiere aus und achte sehr auf das NICHT-Vorhandensein

von Jakobskreuzkraut. Orte mit diesen Pflanzen kommen als Bienenstand nicht in Frage.

Daher ist mein Honig hochwertig und gesund.

 

15. Mein HEIDE-honig

Das Besondere am Heide-honig ist unter anderem die geleeartige Konsistenz. Dieser Honig kann nur schwer geschleudert werden und es sind spezielle Arbeitsschritte nötig.

Seine sehr geleedicke Beschaffenheit hat dieser Honig auch schon in der Wabe und wird somit durch die Zentrifugalkraft der Honigschleuder schlecht aus den Zellen geschleudert. Aus diesem Grund brechen häufig

die Waben beim Schleudervorgang und der Honig kann dann nur noch durch Pressen gewonnen werden.

 

Meine Honigwaben haben jedoch eine geringere Höhe als üblich und bieten beim Schleudern weniger Wiederstand. Das mindert die Gefahr des Wabenbruches.

So kann ich reinsten, Heide-honig anbieten. Geschleudert - nicht gepreßt!

Es finden sich somit keine Wachspartikel in meinem Heide-honig, was beim Pressen fast unvermeidbar wäre. Reiner geht es nicht und so muß es sein!

16. Himmelsüßer Honig - garantiert gentechnikfrei!

Natürlich lege ich großen Wert auf absolute Genfreiheit meines Honigs!

Um informiert zu sein lohnt sich ein Besuch auf der  Website des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.
Es wird übersichtlich dargestellt, ob und wo es gentechnischen Anbau gibt/ gab. Seit 2012 wurde in Niedersachsen kein gentechnisch veränderter Mais mehr angebaut.

Niedersachsen ist 2014 dem Europäische Netzwerk Gentechnikfreier Regionen beigetreten.

Da ich nur regional arbeite, ist himmelsüßer Honig garantiert gentechnikfrei!

 

17. Tips zu Bienenwachskerzen

  • Bienenwachskerzen verströmen einen wundervollen Honigduft. Sie sind aus reinem Bienenwachs gefertigt und somit aus  einem nachwachsenden Rohstoff. Gut für die Umwelt und für uns ein gesundes Raumklima.
  • Kerzen aus Bienenwachs brennen länger als Kerzen aus anderen Rohstoffen.
  • Vermeiden Sie Zugluft, da sonst die Kerze ungleichmäßig abbrennt und zu rußen beginnt.
  • Sollte die Flamme zu hoch werden, so schneiden Sie den Docht etwa auf einen halben Zentimeter ab.
  • Kommt es zu einer "Pilzbildung" des Dochtes, schneiden Sie ihn ebenfalls etwas ab, da die Kerze sonst zu schnell                 und unruhig abbrennt.
  • Bienenwachskerzen löschen Sie am besten, indem Sie den Docht kurz ins Wachs eintauchen und wieder aufrichten. So entsteht kein Ruß, der den schönen Kerzenduft überlagert und eventuell ein Kerzenglas verschmutzt.
  • Eine Bienenwachskerze mindestens so lange brennen lassen, bis sich eine "Schmelzschüssel" von Rand zu Rand gebildet hat.   Es brennt sich sonst eine tiefe Mulde ins Wachs und es bleibt ein dicker Rand stehen, der nicht mehr abbrennt. Die Kerzenbrenndauer würde sich somit verkürzen.
  • Möchten Sie eine Kerze nur kurze Zeit brennen lassen, so wählen Sie eine mit geringem Durchmesser. So kann auch in kurzer Zeit das Wachs bis zum Rand flüssig werden und die Kerze brennt gleichmäßig ab.
  • Ist doch einmal ein Rand der Kerze stehen geblieben, schneiden Sie ihn mit einem Messer etwas herunter, damit bei erneutem Anzünden der Kerze eine ausreichende Luftzufuhr für die Flamme gegeben ist.
  • Kerzen aus 100% Bienenwachs können mit der Zeit einen weißlichen Schimmer bekommen. Dies ist ein besonderes Qualitätszeichen. Dieser Effekt kann einfach entfernt werden indem Sie die Kerze einmal kurz mit dem Fön überwärmen,      oder eine Kerze mit glatter Oberfläche mit einem Tuch überpolieren.
  • Bienenwachskerzen variieren in der Farbe, da Bienenwachs ein reiner Naturrohstoff ist.
  • Wachsreste in Kerzenhaltern und Gläsern können Sie leicht im Backofen entfernen. Bei ca. 80°C ungefähr 10-15 Minuten genügen. Achtung: sehr heiß, mit Backhandschuhen arbeiten und den Backofen nicht unbeaufsichtigt lassen.                        Bitte Wachsreste nicht mit heißem Wasser in der Spüle entfernen, das flüssige Wachs erhärtet in den Rohren.
  • Aufbewahrungstips: Am besten an einem kühlen Ort, in einer Dose luftdicht und lichtgeschützt ausbewahren, damit der Bienenwachsduft nicht verfliegt und die Kerzen nicht durch Sonneneinstrahlung verblassen. Vor Stoßspuren und Kratzern schützt Seidenpapier, in das man die Kerzen zur Aufbewahrung einwickelt.
  • Sicherheitshinweise für Kerzen:                                                                                                                                                      - Dekoration bitte vor dem Abbrennen entfernen.                                                                                                                                - Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen und auf einen hitzebeständigen Untergrund stellen.                                            - In der Nähe einer Kerze nicht mit brennbaren Materialien hantieren.                                                                                               - Mehrere Kerzen gleichzeitig mit einem Mindestabstand von ca. 10 cm aufstellen.                                                                          - Kerzen auf einem Adventskranz immer auf "Kerzenhaltern mit Teller" befestigen, es besteht sonst Brandgefahr!

Für etwaige Schäden durch unsachgemäße Handhabe von Kerzen wird keine Haftung übernommen.